Durstlöscher: Pflege für trockene Haut

Beauty loves Nature - Trockene Haut Bild: Pixabay

Trockener Haut fällt es schwer, Feuchtigkeit zu speichern – oder es fehlt ihr an Talg. Raue Stellen, Fältchen und ein Spannungsgefühl deuten auf diesen Hauttyp hin. So bekommt trockene Haut die richtige Pflege.

Rau, trocken und schuppig, gerade im Herbst ist die Haut selten in Topform. Wind und Kälte trocknen sie aus und wir ärgern uns: Rötungen, Trockenheitsfältchen und Co. sehen nicht so toll aus. Und auch das Lachen macht wesentlich weniger Spaß, wenn die Haut dabei unangenehm spannt. Trockene Haut hat viele Ursachen. Neben der Witterung und anderen äußeren Reizen spielen auch innere Faktoren eine Rolle. Falsche Ernährung, Stress und Flüssigkeitsmangel wirken sich auf den Feuchtigkeitsgehalt der Haut aus – und, ja, auch die Zeit. Denn je älter wir werden, desto schlechter kann die Haut ihren Fett- und Feuchtigkeitshaushalt selbst steuern. Daher ist sie spätestens nach ihrem 25. Geburtstag auf unsere pflegenden Hände angewiesen.

Hauttyp-Check: So sieht trockene Haut aus

Das erste Anzeichen von trockener Haut ist in den meisten Fällen ein Spannungsgefühl. Besonders nach der Reinigung spürt ihr, dass die Haut nach Feuchtigkeit lechzt. Trockene Haut ist meist dünn und feinporig. Der Teint erscheint spröde und glanzlos. Ärgerlich ist vor allem, dass trockene Haut zu Rötungen neigt und das Gesicht insgesamt älter aussieht. Ein typisches Zeichen sind nämlich Trockenheitsfältchen, die sich bilden, wenn ihr die Haut an einer Stelle zusammenschiebt. Bei der Bestimmung des Hauttyps gilt: Trocken ist nicht gleich trocken. Denn manchmal fehlt es der Haut nicht (nur) an Feuchtigkeit, sondern an Fett. Raue Schüppchen auf der Oberfläche sind ein Zeichen dafür, dass die Talgproduktion gestört ist oder die Haut Fett braucht.

Trockene Haut richtig mit Naturkosmetik pflegen

Wie ein Wüstenwanderer in der Mittagssonne schreit auch ausgetrocknete Haut nur nach einem: Wasser. Feuchtigkeitsarme Haut braucht sorgsame Pflege, und zwar am besten morgens und abends. Eine Pflegecreme soll ihren Durst löschen. Naturkosmetik-Wirkstoffe wie Algen, Urea, Glycerin, Aloe vera oder Granatapfel-Extrakt sind tolle Feuchtigkeitsspender. Ein besonders Highlight ist die Hyaluronsäure. Dieser Stoff hilft der Haut große Mengen an Feuchtigkeit zu speichern.

Wenn es der Haut an Fett fehlt, dann braucht ihr eine besonders reichhaltige Pflegecreme mit großzügigem Öl- oder Fettanteil. Tolle Wirkstoffe sind zum Beispiel Shea-Butter, Bienenwachs sowie Jojoba-, Nachtkerzen- oder Pfirsichkernöl. Tipp: Falls ihr nur einige trockene Stellen im Gesicht habt, könnt ihr die mit einer Intensiv-Pflegecreme behandeln und für das restliche Gesicht eine etwas weniger reichhaltige Creme verwenden. So verhindert ihr, dass Stirn, Kinn und Nase glänzen.

Pflegetipps für trockene Haut im Überblick:

  • Reinigt die Haut mit einer sanften Reinigungsmilch
  • Verwendet ein Tonic, Gesichtswasser oder spezielles Feuchtigkeitsgel direkt nach der Reinigung und vor der Gesichtscreme
  • Tragt morgens und abends eine Feuchtigkeitspflege auf, wenn nötig mit erhöhtem Fett-Anteil
  • Gönnt euch einmal in der Woche eine feuchtigkeitsspendende Gesichtsmaske
  • Besonders trockene oder fettarme Stellen repariert ihr mit einer Intensiv-Pflegecreme, zum Beispiel mit Mittagsblumenextrakt
  • Achtet darauf, ausreichend zu trinken, mindestens zwei Liter am Tag. Glühwein zählt nicht :-)

 

Trockene Haut durstet nach Feuchtigkeit und Fett. Sorgfältige Pflege mit Naturkosmetik bringt die Haut wieder ins Gleichgewicht.

 

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